Frauen:
Der Titel „Sportlerin des Jahres“ ging bei den Frauen an die Titelverteidigen und Favoritin Gina Lückenkemper aus Welver, die sich in ihrem Spezialbereich, dem Sprint, die Deutsche Meisterschaft in 200 Metern sicherte. Unter dem Jubel der gut 400 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik überreichte ihr Benjamin Göttgens als Sponsor der Frauenwertung den verdienten Siegerpokal. Im Jahr 2016 sammelte Gina Lückenkemper zahlreiche nationale und internationale Erfolge. Das absolute Sahnehäubchen war für sie die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Auch wenn sie hier nur knapp am Siegertreppchen vorbeirannte, so gehört unsere 21-jährige „Sprintkönigin“ nicht erst seit dem zu den deutschen Hoffnungsträgerinnen in der Leichtathletik.

Auf dem zweiten Platz folgte Karina Granitza, die im Bogenschießen Para NRW Vizemeisterin, Deutsche Para-Vizemeisterin, Europameisterin und Vizeweltmeisterin wurde.

Die Dritte in der Kategorie der Frauenwertung wurde Monika Keunecke aus Soest, die in ihrer Disziplin Triathlon ebenfalls zahlreiche Erfolge errang.

Männer:
Die Zehnkämpfer werden in der Leichtathletik würdevoll als die „Gladiatoren der Neuzeit“ bezeichnet. Mit Andeas Schewalje gewann bei den Männern in diesem Jahr ein ganz besonderer Gladiator den Titel „Sportler des Jahres 2016“. Der 26-Jährige hat sich lange Zeit vorher für die Spezialisierung beim 20-Kampf entschieden und erreichte im vergangen Jahr dabei den Titel des Europameisters. Die Jury der Sportgala des Kreises Soest würdigte seine Leistung und wählte ihn mit deutlicher Mehrheit zum Titelträger. Dazu gab es natürlich noch den begehrten Pokal, gesponsert von Möbel Turflon in Werl.

Platz zwei ging an Falk Wendrich aus Soest, der in seiner Paradedisziplin, dem Hochsprung, bei der Deutschen Meisterschaft Vierter wurde. In seiner Altersklasse landete er auf Platz fünf der DM.

Auf dem dritten Platz etablierte sich der Bad Sassendorfer Lars Dietz, der es geschafft hat, sich in der U23 von Borussia Dortmund einen Stammplatz zu erkämpfen. Zudem feierte er sein Debüt in der U20-Fußballnationalmanschaft.

Mannschaften:
Als Mannschaft einen Erfolg zu feiern ist immer etwas Besonderes. Gleich mehrere in einer
Spielzeit gemeinsam zu erleben, ist nahezu unersetzbar. Davon konnte die Handball-A-Jugend des
STV ein Liedchen singen, die sich nun voller Stolz auch Veltins-Pokalsieger nennen dürfen. In der
Saison 15/16 spielten die Handballer groß auf und erkämpften sich den dritten Platz in der Oberliga
mit lediglich zwei Punkten Rückstand auf den Erstplatzierten aus Hamm. Durch dieses
außerordentliche Ergebnis aus dieser Spielzeit qualifizierte sich das Team automatisch für die
Relegationsrunde um den Aufstieg in die Bundesliga. Nach der ersten überstandenen Quali-Runde,
in der man noch als Gesamtsieger hervorging, mussten sich die „Soester Handballhelden“ in der
zweiten Runde mit dem dritten Platz hinter der SG Handball Hamm und der HSG Herdecke/Ende
begnügen. Besonders erwähnenswert war die Tatsache, dass nahezu alle Spieler des Soester
Turnvereins aus der historischen Altstadt und ihrer Umgebung beheimatet waren, was den
Stellenwert ihrer Leistungen noch einmal unterstrich.
Den zweiten Platz belegte der CfB Soest im Bogenschießen mit dem Meistertitel in der
Regionalliga West und dem damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord.
Den dritten Platz erhielt die erste Seniorenmannschaft des SuS Bad Westernkotten im Fußball, die
in einem Jahr den Durchmarsch von der Bezirksliga bis in die Westfalenliga schaffte.
Jugendlichen:
„Die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Ein Glück,
dass wir im Kreis Soest gleich mehrere Jugendliche haben, die allem Anschein nach eine äußerst
rosige Zukunft im Leistungssport vor sich haben. Entsprechend knapp war auch das Voting in dieser
Kategorie. Letztendlich gelang es Lukka Franke sich den „Jugendpreis der Sparkasse“ zu sichern.
Die 15-jährige Convos-Schülerin errang 2016 gleich mehrere Erfolge, nachdem sie zuvor eine lange
Verletzungspause und das darauffolgende Aufbautraining durchstehen musste. So durfte sich Franke
gleich viermal „Westfalenmeisterin“ und einmal „Westdeutsche Vizemeisterin“ nennen. Das ITüpfelchen
ihrer Leistungen, mit der sie alle anderen Athleten im wahrsten Sinne des Wortes
übersprang, war für sie der Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft der U16 in Bremen. Mit
einer neuen Bestleistung von 3,50m im Stabhochsprung durfte sie sich am Ende die Krone
aufsetzen.
Auch auf dem Siegertreppchen befand sich der Westfälische Jugendmeister über 100 Meter sowie
200 Meter und Deutscher Meister über 100 Meter Sprint, Joshua Michalik.
Der dritte Platz ging an Xenia Wünsche vom CfB, die im Jahr 2016 NRW-Meisterin und Deutsche
Vizemeisterin wurde.